Beteiligung bei Stadtplanung
Bei der Gestaltung städtischer Räume fungiert das Kinder- und Jugendbüro als wichtige Schnittstelle zwischen der Stadtverwaltung und jungen Menschen in den jeweiligen Stadtteilen. Ob bei der Sanierung von Spielplätzen und Schulhöfen oder bei langfristig angelegten Bau- und Entwicklungsprojekten – vom kleinen Gestaltungsprojekt bis hin zu umfassenden Planungsprozessen – die aktive Beteiligung von Kindern und Jugendlichen ist ein zentrales Anliegen und zugleich ein verbrieftes Kinderrecht (Art. 12 der UN-Kinderrechtskonvention).
Von besonderer Bedeutung ist es, junge Menschen transparent, ehrlich und auf Augenhöhe in diese Planungsprozesse einzubinden. Dazu gehört, von Beginn an klar zu kommunizieren, welche Entscheidungsräume bestehen und welchen Einfluss ihre Mitwirkung tatsächlich hat. Ebenso wichtig ist eine verlässliche Rückkopplung: Kinder und Jugendliche müssen erfahren, was mit ihren Ideen und Ergebnissen weiter geschieht.
Die konsequente Umsetzung solcher Beteiligungsprozesse stellt Kommunen vor besondere Herausforderungen. Genau hier setzen wir an und möchten aktiv dazu beitragen, bestehende Strukturen weiterzuentwickeln und nachhaltige Beteiligung zu stärken.
Unabhängig vom Umfang der einzelnen Projekte und Maßnahmen nutzen wir vielfältige Methoden, um junge Menschen zu erreichen, ihre Perspektiven einzubeziehen und ihre Ideen zu sammeln.
Bereits jetzt arbeiten wir mit folgenden Fachämtern zusammen:
- Amt für Stadtgrün und Gewässer (Spielplätze und Freiflächen)
- Amt für Wohnungsbau und Stadterneuerung (Gestaltung von Stadtplätzen und Straßenzügen)
- Stadtplanungsamt (z. B. Heiterblick-Süd, Wilhelm-Leuschner-Platz)
- Amt für Schule (Schulhofgestaltung)